Institut Management und Pflege
Institut Management und Pflege

Institut Management und Pflege IMP

IMP ist bundesweit spezialisiert auf kompakte (ImHaus-)Lehrgänge und Beratung für Fach- und Führungskräfte der Gesundheitswirtschaft. IMP macht bezahlbare Angebote. Für Menschen, die nicht Belehrungen, sondern konkrete IMPulse und IMPlementierung für den fordernden Arbeitsalltag erwarten. Für ausgewählte Fachlehrgänge werden DEKRA-Personenzertifizierungen angeboten, weil sie echten Mehrwert bedeuten. Langjährig erfahrene Dozenten begeistern die Teilnehmer/innen durch herausfordernd-lebendiges Training.



 

Rechtsanwalt Seebohm, zertifizierter FranklinCovey-Trainer, konzipiert seit 2003 Seminare und Lehrgänge für Kliniken und Pflegeeinrichtungen. Er verantwortete jahrelang das strategische Controlling, sowie die Personalentwicklung Leitungskräfte eines diakonischen Trägers der Altenhilfe (2.400 Mitarbeiter). Neben seiner Arbeit als Inhaber des von ihm 2010 gegründeten IMP berät und begleitet Frederic Seebohm als VorsorgeAnwalt ältere oder erkrankte Mandanten.

 

 

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Mit Skalpell und Kreissäge

 

Das auch im Gesundheitswesen selbstverständliche Qualitätsmanagment kommt mit einer Tücke daher. Denn bei Licht betrachtet verursacht möglicherweise erst das QM ein Problem, das es anschließend aufwendig zu lösen versucht. Es geht um die Definition von Schnittstellen. Da wird auseinandergeschnitten, was anschließend zusammenarbeiten soll. Da werden mit Skalpell, Schere und manchmal auch Kreissäge menschliche Abläufe zertrennt, filetiert und auf Linie gebracht, die eigentlich eine vertrauensvolle Einheit bilden sollen. Es ähnelt der sog. Diskussion (lat. discutere - zerspalten): Nach dem Einsatz scharfer Klingen dürfen sich die Beteiligten nicht wundern, wenn anschließend Blut zu sehen ist.

 

Sinnvoller wäre es, wenn das Qualitätsmanagement nicht auseinanderschneidet, sondern das, was bisher lose ist, zusammennäht. Wenn die Beteiligten nicht über Schnittstellen, sondern über Nahtstellen nachdenken. Dann wird der Einfallsreichtum v.a. auf die Nähte gelenkt. Also auf die Frage: Was hält die Menschen in ihren Arbeitsabläufen zusammen und bindet sie aneinander?

 

 

Selbstlosigkeit ist nützlich

 

Selbstlosigkeit dient als - ggf. durchaus kostspieliges - Signal an andere Menschen, daß ein Wohltäter besonders vertrauenswürdig ist. Selbstloses Verhalten hat evolutionär die Funktion, dem Wohltäter durch gesteigerte Vertrauenswürdigkeit geschäftliche, persönliche oder sonstige Vorteile im Zusammenleben mit anderen Menschen zu verschaffen (vgl.: Sebastian Fehrler, Wojtek Przepiorka, Charitable giving as a signal of trustworthiness, in: Evolution & Human Behavior, 20.12.2012).

 

Selbstlosigkeit ist also überhaupt nicht selbstlos, wenn das Umfeld von den Wohltaten des Wohltäters plump oder auch nur indirekt erfahren soll. Dann können die daraus entstehenden Vorteile sogar mehr wert sein, als die selbstlosen Handlungen zunächst gekostet haben. Frei nach dem Motto: Tue Gutes und rede darüber.